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Das waren die 3. Schwäbische Miniaturtage!
Erinnerungen an die 3. schwäbischen Miniaturentage in
Stuttgart 2010
2008 war ich beim ersten Mal dabei, im letzten Jahr konnte
ich dann aus beruflichen Gründen nicht teilnehmen. Nun war es wieder soweit,
mein Zug fuhr von Basel in Richtung Stuttgart. Vier Tage Basteln, Quatschen und
Lachen lagen vor mir.
Alles begann jedoch schon im letzten Jahr, als per Mail die
Einladung von Jackie kam. Was für eine Auswahl, so viele verschiedene
Workshops! Sollte ich den Weihnachtsladen der über die ganze Zeit ging buchen
oder doch lieber viele kleine Sachen? Eine Freundin nahm mir die Entscheidung
dann ab, als sie mir anbot in den Ferien bei ihr in Berlin gemeinsam einen
Weihnachtsladen zu bauen. So meldete ich mich für 6 halbtägige Workshops, von
Freitagmittag bis Montagmittag, an. Bestellte mein Bahnticket und verteidigte
auf Arbeit meine Ferienwoche, da diese in die Schulferien viel.
Drei Stunden später war ich in Stuttgart. Mit der U-Bahn
fuhr ich zum Eugensplatz und von dort den Rest zu Fuss bergauf zur Jugendherberge.
Den Weg vom letzten Mal noch gut in Erinnerung. Wer ist wohl dieses Mal alles
da? Einige kannte ich schon aus den Basteltagen aus Steingaden. Wie immer
erfolgte die Begrüssung untereinander herzlich. Nachdem ich von Jackie die
Zimmerkarte und die Essensgutscheine erhielt ging ich mein Zimmer suchen.
Bereits im Aufzug die ersten Probleme, drückte ich den 6. Stock, leuchteten
alle anderen Stockwerke auch und der Liftalarm ging los. Unheimlich. Auf dem
Rückweg ebenso, drückte ich den 3. Stock, leuchtete die Tafel wie ein
Weihnachtsbaum und der Alarm ging los. Na ja, bis zum nächsten Tag fand dann
auch ich heraus, dass auf Höhe meines Hinterteils an der anderen Aufzugswand
auch noch ein Bedienfeld war.
In den Gängen vor den Workshop Räumen ging das grosse hallo
los. Begrüssungen, Umarmungen und bereits die ersten Tauschgeschäfte.
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Um 14 Uhr
dann der erste Workshop.
Laternen bei Jackie, schon zum ersten Mal an diesem
Wochenende kniffeliges arbeiten. Vorlagen ausschneiden, auf Pappe und Metall
übertragen, dies wiederum ausschneiden und dann noch falten und kleben. Da wir
eine schnelle Truppe waren, konnten wir uns dann auch noch mit einem Teelicht
abmühen. Doch schon vor dem Abendessen hatte ich das erste fertige Objekt zum
nachhause nehmen. Auf das Abendessen folgte die Happy Hour.
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Mit den bunten
Cocktails wieder unten in den Räumen, machten sich die ersten an die obligaten
Nachtschichten um Arbeiten fertig zu stellen. Die anderen tauschten Geschichten
und Erinnerungen aus. Weitere hatten ihren Laptop dabei um ihre Werke, die
daheim standen, zu zeigen. Und wenn ich das nächste Mal daran denke, dass ich
nach Deutschland fahre, nehme ich vielleicht auch den Übergangsstecker mit und
habe mehr als eine Stunde Strom. Es war wie nachhause kommen in eine grosse,
laute, lustige Familie.
Am Samstag nach dem Frühstück ging es dann auch schon munter
weiter. Zwischen den Mahlzeiten entstanden eine elektrifizierte 4-etagige
Weihnachtspyramide und eine Büste mit Perücke und Hut.
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Am Abend war dann
Verkaufs- und Tauschabend. In 4 Räumen konnte man selbst gebasteltes, Zubehör
und Bastelsets von den Teilnehmern erwerben. Es wurde geschaut, getauscht,
verkauft und immer wieder hörte man den Satz; wenn doch nur mein Budget höher
wäre!
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Am Sonntagmorgen wird bereits mit Erstaunen festgestellt,
dass schon die Hälfte um ist. Die Zeit fliegt nur so davon. Am Morgen fertigte
ich ein Käthe Kruse Püppchen für die Puppenhauspuppe. Stoff über den Kopf
ziehen, mehrere Lagen Farbe darüber, Körper nähen und stopfen. So verging die
Zeit und das Kleidchen wurde zur Heimarbeit.
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Am Nachmittag habe ich dann
geprägt, gestochen und ausgeschnitten was das Zeugs hielt. Pergamo war
angesagt. Na ja am Schluss liess ich das schneiden und freute mich an der
grossen Auswahl der Gridplatten. Danke Gabriele, dass ich mich so austoben
durfte. Nun kann ich zuhause schön in Ruhe ausschneiden und dann muss nur noch
das Kaffee für die vielen Deckchen fertig werden.
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Plötzlich Unruhe, Volker kam mit der Nachricht, dass über
Deutschland ein Sturm hinwegfegt und die Bahn nicht mehr fuhr. Aufregung bei
denen die am Abend abreisen wollten. Nachdem die Zweitbetten in den
Einzelzimmern angeboten waren, gingen sie doch zum Bahnhof wegen den Tickets
mit Zugbindung und kamen nicht zurück, die Züge fuhren wieder. Ich selber habe nur
bemerkt, dass es ab und an eine Böe gab, ansonsten war ich zu beschäftigt. Tja
Xynthia (Sturmname) gegen Minis hast Du keine Chance!
Montagmorgen mit Wehmut zum Frühstück. In der Nacht hatte
ich schon den Koffer gepackt. Ein letzter Workshop, das Sandmännchen, stand an.
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Das letzte gemeinsame Mittagessen, noch etwas plaudern und dann ging es wieder
Richtung Basel. Ich war so wohl und gesättigt von den Tagen. Doch wie heisst es
so schön? Nach einem Ende kommt das Neue. Die 4. Schwäbischen Miniaturentage kommen
ja schon bald und mit ihnen die Vorfreude. Was für Kurse werden kommen?
Zuhause gab es noch ein bisschen zu tun. Das Püppchen wollte
noch ein Kleidchen, der Sandmann seine Mütze und die Pyramide noch eine
Tischdecke. Was ist daraus geworden? Seht selbst unter http://schaffnersandra.npage.de/
Bis bald an den nächsten Basteltagen in Stuttgart. Ich bin
bestimmt dabei, denn die Schulferien sind im nächsten Jahr etwas später.
Sandra S. aus Basel
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